20 | 05 | 2012
EasyPic4 von Mikroelektronika
Sonntag, den 14. März 2010 um 21:24 Uhr
easypicWer eigene Schaltungen entwickeln will, stößt mit dem Entwicklungsboard PICKit1 von Mircrochip schnell an Grenzen. Das Entwicklungsboard EasyPIC4 bietet hier deutlich mehr Möglichkeiten. Nachfolgend ist eine grobe Übersicht über die verschiedenen Features des EasyPIC4 gegeben. Die Programmierung wird über einen USB-Port durchgeführt.
  • Es können Mikrocontroller mit DIP8, DIP14, DIP18, DIP20, DIP28 und DIP40 Gehäusen programmiert werden (siehe näheres auf der Webseite der Firma Mikroelektronika).
  • Entsprechende Sockel sind auf dem Board enthalten. Es handelt sich hier um „Einfachsockel“, um die Sockel zu schonen,  habe ich einen Nullkraftsockel auf den 40-poligen Sockel gesetzt und z.T. Präzisionssockel in Einfachsockel gesteckt.
  • Ein PIC 16F877a ist im Standardlieferumfang enthalten.
  • Jedes Ein- bzw. Ausgabepin kann mit Tastern bzw. LEDs verknüpft werden.
  • Zwei Regelwiderstände für AD-Wandler-Kanäle (A0-A5).
  • Hinzu kommt die mögliche Ausgabe mit 2x16-LCD-Displays (optional),  128x16 Grafik-Displays (optional) oder 7-Bit-Segment-LCDs.
  • Es sind auch 8-polige Steckleisten vorhanden, für jeden Ein-/Ausgabe-Port eine.
  • Es gibt eine Schnittstelle für eine einfache serielle Kommunikation (RS232) mit dem zu programmierenden  Baustein.
  • Es ist ein USB-Port vorhanden, der ebenfalls mit dem zu programmierenden Baustein verknüpft werden kann.
  • Es gibt eine PS/2, PC-Keyboard-Schnittstelle, die mit dem zu programmierenden Baustein verknüpft werden kann.
  • Die Konfiguration der Verknüpfung wird durch DIP-Schalter bzw. Steckbrücken vorgenommen.
  • Das Board wird mit einem guten gedruckten Handbuch, welches viele Tips enthält, ausgeliefert.  Es ist eine CD mit dem Handbuch in elektronischer Form und weiterem Material enthalten.
  • Außerdem enthält die CD die Programmiersoftware mit Treibern.
  • Zu dem Board gibt es Compiler, die die Möglichkeiten des Boards nutzen. Die Compiler können aber auch mit anderen PIC-Entwicklungsboards bzw. Programmierboards zusammen arbeiten. Es handelt sich um einen Pascal, einen C und um einen Basic-Comiler. Diese Compiler können speicherreduziert auch unentgeltlich eingesetzt werden. Die Software mit Handbüchern kann von der Webseite der Firma Mikroelektronika heruntergeladen werden.
  • Mit den beiliegenden Beispielprogrammen können die Möglichkeiten des Boards schnell ausgetestet werden.
  • Das Board bietet in Zusammenarbeit mit den angegebenen Compilern die Möglichkeit eines IN-CIRCUIT-DEBUGGERs, d.h. hier können in Echtzeit die Veränderung von Speicherinhalte eines Chips beobachtet werden.